B.S.Q.
- "musique pour fair plaisir"
Christof
Griese über "musique pour fair plaisir":
"Thematisch gesehen ist es "Leichte Muse" - also Tangos von Piazolla
und anderen, Stücke von Erik Satie und 'Sevilla' von Albeniz, und so richtig
leichte Muse für Saxophonquartett."
Das Berliner Saxophon Quartett, kurz BSQ genannt, wurde im Jahr 1983 gegründet, stand aber erstmals 1984 auf der Bühne. Eben letzteres Jahr der Feuertaufe betrachtet das Quartett als Gründungsjahr, und feiert somit in der Saison 2004/2005 sein zwanzigjähriges Jubiläum.
Von den Herren der allerersten Stunde sind heute noch Christof Griese (ts) und Detlef Bensmann (as, ss) dabei. Matthias Zippel (as) gesellte sich erst im Laufe der Jahre hinzu; das jüngste Mitglied des BSQ ist jedoch seit 2001 Karola Elßner - und spielt als der Band "zarteste Person" in diesem Rahmen mit dem Bariton dennoch das gewichtigste Saxophon.
Die hohe Qualität des Ensemblespiels wird auch unterstützt durch die solistischen Aktivitäten der vier Musiker, sowie durch Erfahrungen in Dirigieren, Komposition und Improvisation. Das Berliner Saxophon Quartett wurde 1983 gegründet und ist repräsentiert auf zehn CDs, in europäischen Fernsehprogrammen und unzähligen Radioprogrammen in Europa und den USA.
1993 und 1997 wurde das Berliner Saxophon Quartett zu Tourneen durch Kalifornien, Minnesota, Wisconsin, Illinois, Massachusetts, Connecticut und Maryland eingeladen und gab ein Konzert mit 9 Uraufführungen amerikanischer Komponisten in der Carnegie Hall in New York. Weitere Tourneen führten das Berliner Saxophon Quartett nach Frankreich, Italien, Ungarn, Luxemburg und Polen.
"....Ein
Vorschlag für den nächsten Crossover-Klassik-Echo!"
Jazzpodium 1/2004
"Das
Kammerensemble mit internationalem Renommee hält, was es verspricht. Mit
diesem Repertoire beweisen die vier Saxophonisten nachdrücklich, dass
man auf ihrem Instrument weit mehr als nur Jazz interpretieren kann.
Neben
Hits aus dem Salon wie Gades Jalousien-Tango erklingen moderne Klassik-Adaptionen
von Albeniz oder Satie neben Gershwin und Bearbeitungen aus Brecht/Weills
"Dreigroschenoper". Auch zeitgenössische Kompositionen sind dabei, die
nie kopflastig, sondern äußerst sinnlich rüberkommen. Einfach sexy eben,
das Saxophon." [usi]
Berliner Morgenpost, Mo.9.2.2004
"Wer
den Berliner Saxophonisten Christof Griese kennt, weiß, dass er gewöhnlich
eigene Kompositionen oder die seiner Mitmusiker spielt nach dem Motto:
'Standards, das spielen doch schon die anderen.'
Keine Regel ohne Ausnahmen - als Mitglied des Berliner Saxophon Quartetts
spielt Griese auf dieser CD Klassik-Adaptionen von Albeniz oder Satie
und Jazziges aus der Feder von Komponisten wie Weill, Gershwin oder Piazolla.
Doch allzu ernst und kopflastig ist das Werk nicht ausgefallen, eher leicht
und beschwingt, wie sie gleich beim ersten Track, 'Sevilla' von Isaac
Albeniz, demonstrieren.
Insgesamt ein eher kammermusikalisches als ein jazziges Werk mit dem die
vier Saxophonisten zeigen, dass ihr Instrument zu mehr taugt als Jazz
und Marschmusik..."
Stephan Holler, www.Jazz4you.net